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Die Hacke ist eines der ältesten und am häufigsten verwendeten Gartengeräte. Dennoch wissen viele Menschen nicht, wie man sie richtig benutzt. Zu den größten Fehlern gehört, dass sich die Menschen dabei oft unnötig bücken, ein ungeeignetes Werkzeug verwenden oder mit einer stumpfen Klinge kämpfen.
Dabei reicht es, einige einfache Grundregeln zu befolgen, damit das Hacken zu einer angenehmen Entspannung an der frischen Luft wird.
Es gibt keine universelle Hacke für alles. Für effizientes Arbeiten ist es entscheidend, das richtige Werkzeug je nach der Aufgabe im Garten auszuwählen.
Damit Sie am nächsten Tag nach der Gartenarbeit keinen Physiotherapeuten aufsuchen müssen, ist die richtige Hacktechnik absolut entscheidend. Vergessen Sie das tiefe Vorbeugen und das Hacken mit der Kraft der erhobenen Arme.
Stellen Sie sich mit leicht gespreizten Beinen hin und halten Sie den Rücken gerade. Halten Sie die Hacke mit beiden Händen weit genug auseinander. Die Bewegung sollte aus einer Beugung in den Knien und einer leichten Hüftbewegung entstehen, nicht aus einer Beugung der Lendenwirbelsäule. Heben Sie das Werkzeug nicht hoch über den Kopf – es genügt, es nur wenige Zentimeter über den Boden zu heben und sein Eigengewicht arbeiten zu lassen. Bewegen Sie sich beim Auflockern des Bodens und beim Entfernen von Unkraut rückwärts, damit Sie die bereits gelockerte Erde nicht wieder festtreten.
„Viele Jahre lang litt ich jeden Frühling an Rückenschmerzen." Dann zeigte mir der alte Nachbar, dass die Länge des Stiels meiner Körpergröße entsprechen muss. Wenn Sie gerade stehen, sollte das Ende des Stiels ungefähr bis zu Ihrer Schulter reichen. „Seit ich einen richtig langen Stiel habe, spüre ich meinen Rücken überhaupt nicht mehr." beschreibt Thomas Eichler der im Garten und in der Werkstatt seit Jahren nach praktischen Lösungen sucht, um sich die Arbeit zu erleichtern.
Nach jedem Gebrauch reinigen Sie die Hacke von Erdresten und Pflanzensäften, die Korrosion verursachen. Dafür reicht eine alte Bürste oder ein Schaber. Vor der Einlagerung für den Winter wischen Sie die Metallteile mit einem in Öl getränkten Tuch ab. Richtige Pflege sorgt dafür, dass Ihr Werkzeug jahrzehntelang hält.
Das Schärfen ist ein wesentlicher Wartungsschritt. Eine stumpfe Hacke schneidet das Unkraut nicht ab, sondern schabt es nur ab oder reißt es mitsamt der wertvollen lockeren Erde heraus.
Sehen Sie, wie eine Hacke geschliffen wird:
Der Holzstiel kann gelegentlich brechen oder sich durch Trockenheit lockern und anfangen, sich zu drehen. Sie müssen nicht gleich ein neues Werkzeug kaufen, die Reparatur dauert nur ein paar Minuten.
Anleitung zur Reparatur oder zum vollständigen Austausch des Stiels:
Die richtige Technik und scharfes Werkzeug können mühsame Gartenarbeit in angenehme Erholung an der frischen Luft verwandeln. Wenn Sie Ihre Hacken nach jedem Einsatz kurz pflegen, sparen Sie sich in den nächsten Saisons viel Zeit und Geld. Ihre Beete werden makellos sauber sein, und Sie vermeiden nach einem langen Tag im Garten unangenehme Muskelschmerzen. Überprüfen Sie noch heute Ihre Ausstattung im Schuppen, oder schauen Sie sich gleich nach einem neuen ergonomischen Helfer um, mit dem die Arbeit wie von selbst geht.