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Einrichtung eines barrierefreien Bads kann eine Herausforderung darstellen. Falls es sich um Bäder im öffentlichen Raum handelt, muss man das tschechische, europäische und sogar auch internationale Recht beim Entwurf beachten. Ein wichtiges Dokument ist beispielsweise die UN-Resolution 48/96 vom 20. Dezember 1993 über Standardregeln für die Chancengleichheit von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Diese strengen Regeln gelten zwar für Badezimmer in privaten Wohnungen und Häusern nicht, aber wenn man eine nahestehende Person mit einer Beeinträchtigung in seinem Leben hat, will man zum möglichst großen Komfort der Person beitragen. Das Bad ist doch der Ort der Entspannung für alle.  Menschen mit eingeschränkter Mobilität stoßen jeden Tag auf viele Barrieren, und daher vertritt ein ideal eingerichtetes Badezimmer die Rolle eines Ortes, wo man sich entspannen und neue Energie tanken kann. 

Heute geben wir Ihnen Ratschläge, wie man ein Bad barrierefrei einrichten kann.

Grundlegende Eigenschaften des Raums   

Die wesentlichste Eigenschaft eines barrierefreien Bads ist, dass es problemlos erreichbar sein sollte.  Die Tür muss genug breit sein (wenigstens 90-100 cm) und über keine Schwelle verfügen. Das Badezimmer sollte geräumig sein, damit man sich hier bequem bewegen kann.  

Der Manövrierraum für Rollstühle sollte mindestens 150 cm betragen. Dabei ist zu bedenken, dass elektrische Rollstühle noch größer sind. Zwischen den einzelnen Sanitärgegenständen müssen breite Abstände bestehen, damit sich die Person im Rollstuhl bequem von der Toilette zum Waschbecken und vom Waschbecken zur Dusche bewegen kann.

Duschkabine

Eine Dusche gilt für eine bessere barrierefreie Lösung als Badewannen. Selbstverständlich muss es sich um eine barrierefreie Duschkabine handeln. Eine tolle Lösung stellt eine gemauerte Duschkabine dar. Auch hier muss die Breite wenigstens 90 cm sein. Der Bodenbelag sollte rutschfest sein. Die Duscharmatur ist tiefer als üblich in solcher Dusche eingebaut. Ein wesentlicher Bestandteil ist ein klappbarer Duschsitz, der an eine Wand befestigt wird und er lässt sich leicht zusammen- und auseinanderklappen. Menschen mit eingeschränkter Mobilität schätzen oft die Möglichkeit, sich beim Duschen hinsetzen zu können. Zu einem bequemen Aufstehen dient dann ein Haltegriff, der gleich neben den Sitz installiert wird.

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Badewanne 

Es gibt auch eine Variante von barrierefreien Badewannen. Im Angebot von manchen Herstellern stehen Badewannen mit wasserdichter Seitentür, die einfach betretbar sind. Die Seitentür verfügt über eine Sicherheitsverriegelung, die spontanes Öffnen verhindert. Personen im Rollstuhl können auch eine klassische Badewanne verwenden - dafür ist jedoch ein spezieller Badewannenlifter erforderlich. Der Badewannenlifter kann die Menschen leicht in die Badewanne stellen und dann wieder herausnehmen. 

Das Baderlebnis wird durch das Badekissen noch angenehmer, denn es bietet Komfort für Kopf, Nacken und Rücken an. Es ist mit speziellen Saugnäpfen aus rutschfestem Material ausgestattet. Außerdem kann man das Kissen auch verstellen. Sein Hauptzweck besteht jedoch darin, die Belastung der Wirbelsäule zu verringern.

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Waschbecken

Auch das Händewaschen oder das Zähneputzen kann für die Personen im Rollstuhl eine Herausforderung darstellen. Daher ist ein spezielles Waschbecken mit einer Aussparung an der Vorderseite ideal. Das Waschbecken sollte in einer ausreichenden Höhe eingebaut sein, damit man mit Rollstuhl darunter fahren kann. Man muss auch der Auswahl von Armaturen Aufmerksamkeit  widmen - im Angebot von SANITINO findet man auch spezielle Waschtischarmaturen mit verlängertem Hebel, die häufig in Krankenhäusern anzutreffen sind. Die Bedienung solcher Armatur ist besonders bequem. Eine noch bessere Wahl ist eine berührungslose, sensorische Armatur. Bei der Montage eines Spiegels darf man nicht vergessen, dass sich die Unterkante des Spiegels in einer Höhe von etwa 100 cm befinden muss.

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Möbel 

Angesichts des Platzbedarfs der oben genannten Sanitärstücke ist es nicht ungewöhnlich, dass der Platz für Badmöbel knapp wird. Klassische Badschränke mit Schubladen nehmen ganz viel Raum ein. Ihre Rolle können allerdings offene Regale vertreten. Diese soll man niedrig am Boden montieren, damit sie für die Personen am Rollstuhl erreichbar sind. 

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